So, nachdem ich jetzt diverse Hardware getestet habe, nun auch die von mir versprochene Hardwareempfehlung:

Rechner:
Hier kann jeder beliebige Windowsrechner verwendet werden. Ich persönlich habe Windows XP, Windows 8.1 und Windows 10 getestet. Funktioniert alles problemlos. Je nach Hardware hat Windows XP aber Vorteile, da hier unsignierte Treiber wie die GEMSISPM für die Gembird-Steckdosenleiste keine Probleme macht. Ich hab unter anderem auch einen Fujitsu Siemens Futro S400 mit Windows XP benutzt. Wie man das auf den Futro bekommt könnt ihr -hier- nachlesen. Von der Rechenleistung ist das vollkommen ausreichend und das Teil hat eine parallele Schnittstelle. Wer will kann das ganze mittels VNC dann auch über das Heimnetzwerk von Handy, Tablet, Laptop oder was auch immer bedienen. Eigentlich ist der Futro aber nicht für eine Windows XP Installation gedacht.
Deshalb meine Empfehlung:
Alter Windows Rechner oder Laptop mit beliebiger Windows Installation

Temperaturmessung:
Grundsätzlich kann jede Hardware benutzt werden welche ein Text-File, wie in der Hilfe beschrieben, erstellen kann. Ich persönlich benutze einen Arduino Eigenbau (eher was für Hobbybastler). Pefekt funktionieren aber die DS18B20 Temperaturfühler mit DS9097U USB-Adaptern. Hierzu wird Digitemp zur Erstellung des Textfiles benutzt. Alle Software-Komponenten welche dazu benötigt werden sind bereits in der Installation enthalten und ich habe einige Adapter welche den DS9097 benutzen/emulieren getestet. Besonder positiv aufgefallen ist hierbei der LINK-USB-Adapter von Fuchs-Shop. Der funktioniert gut, ist ordentlich in einem Gehäuse verarbeitet und einen bereits mit Steckern konfektionierten Sensor kann man dort auch gleich mitbestellen. Fast "Plug&Play", lediglich die nötigen Treiber müssen noch installiert werden. Funktionierten tuen auch DS9490R USB-Adapter in Verbindung mit Templog. Auch von diesem Adapter gibt es einen hochwertigen im Fuchs-Shop. Die DS9490R USB-Adapter sind zwar leichter zu beschaffen aber Digitemp hat gegenüber Templog einige Vorteile (höhere Taktrate, runden, mit Batchdatei komplett bedienbar...).
Weieterhin hab ich auf Basis der ISpindel aus dem Hobbybrauer.de Forum ein IThermometer entwickelt. Das sollte eigentlich fast jeder nachbauen können und bietet dann Temperaturmessung per WLAN.

Meine Empfehlung deshalb...
IThermometer -LINK-
Link-USB-Adapter von Fuchs-Shop -LINK-
mit passendem Sensor -LINK-
Ebenfalls getestet wurden folgende Adapter (hier gerne auch mehr Info von euch):
Denkovi-USB-Adapter -LINK-
OWFS-USB-Adapter -LINK-
DS9490R Adapter von Fuchs-Shop ( aber mit Templog ) -LINK-
Für Arduino-Bastler gibt's auch eine Komplettlösung:
Sketche für den Arduino liegen der Installatin bei. Ebenfalls sind im Bauerei-Ordner nach der Installation Schaltpläne und Blockschaltbilder enthalten. Der Arduino übernimmt dann je nach Ausbaustufe die Vorortanzeige, das Schalten der Relais und die Temperaturmessung.


Schaltmodule:
Bei den Schaltmodulen gilt es zuerst zu klären welche Schnittstelle benutzt werden soll. Hier unterstützt das Programm fünf Möglichkeiten; Arduino, WLAN, Parallel-Port, USB-Port oder Batchdatei-Steuerung. Mit der Batchdatei-Steuerung lässt sich beliebige Hardware steuern, die sich über die Eingabeaufforderung schalten lässt. Meine Empfehlung soll hier der parallele Port sein. Er ist wie gemacht für Schaltaufgaben, läuft stabil, die Schnittstelle ist im Bios verankert, so gut wie alle Karten funktionieren gleich... Sie hat eigentlich nur einen Nachteil, moderne Rechner haben keine mehr. Was auch der Grund für die meisten sein wird die USB-Schnittstelle zu verwenden. Wer eine "Plug&Play"-Lösung (Treiber müssen auch hier installiert sein) sucht, dem seien die EDIMAX WLAN-Steckdosen ans Herz gelegt werden. Es können volle 3,5 kW bequem und kabellos geschaltet werden.
Ich erspare mir hier die 230V-Finger-weg-gefährlich-und-so-Rede und sag statt dessen nur einmal Vorsicht!

Parallele Hardware:
Ich benutze eine Eigenbaulösung ähnlich der folgender Anleitung -LINK- Was aber nur dem zu empfehlen ist, der sich mit Elektronik etwas auskennt.
Fertige Leiterplatten gibt es jede Menge. Die meisten davon sollten wohl funktionieren. Z.B.
Denkovi 8 Relay Board -LINK-
KMTronic LPT Relay Board 12V -LINK-
und viele mehr (hier auch gerne wieder mehr Info von euch).

USB Hardware:
Ich habe die Treiber für Denkovi, SainSmart und KMTronic Relais Karten in meinem Programm integriert. Mein Favorit ist hier die KMTronic Hardware. Grund dafür ist, dass ich es nie geschafft habe, durch Unterbrechungen der USB-Verbindung, ob Temperatur Sensor oder Relais-Karte, sie aus dem Tritt zu bekommen. Sobald die USB-Verbindung wieder da ist, wird auch wieder sauber geschalten. Gut, die Szenarien sind auch eher unwahrscheinlich und waren so oder so auch bei der Denkovi Hardware zur Laufzeit wieder behebbar. Die SainSmart Karte hat den Nachteil, dass sie separat mit Spannung versorgt werden muss, ist dafür extrem günstig über Ebay erhältlich.
Integriert sind folgende Relaiskarten:
KMTronic USB 4 Relay Board - RS232 Serial controlled -LINK-
Denkovi USB Four(4) Relay Output Module -LINK-
SainSmart 4-channel USB Relay Board Module Controller -LINK-

WLAN Hardware:
Hier können EDIMAX WLAN-Steckdosen angesteuert werden. Die haben viel Schaltleistung und sind damit extrem sicher, für alle die nicht an 230V rum basteln wollen.
EDIMAX SP-1101W -LINK-
Die WLAN-Hardware kann leider aktuell nicht empfohlen werden. Die Steckdosen haben eine
neue FW erhalten, welche nicht kompatibel ist.

Batch-Datei Hardware:
Wie bereits geschrieben könnt ihr hier alles nutzen, was durch eine Batch-Datei zum Schalten überredet werden kann. Besonders zu erwähnen wäre hier die Gembird-USB-Steckdosenleiste. Für den mit der Steckdosenleiste mitgelieferten PowerManger und für die altanative SISPMCTL (mit GEMSISPM-Treiber) habe ich bereits Batchdateien vorbereitet. Der GEMSISPM-Treiber und SISPMCTL ist ebenefalls in der Installation enthalten.
Gembird EG-PM2 -LINK-

Für Arduino-Bastler gibt's auch eine Komplettlösung:
Sketche für den Arduino liegen der Installatin bei. Ebenfalls sind im Bauerei-Ordner nach der Installation Schaltpläne und Blockschaltbilder enthalten. Der Arduino übernimmt dann je nach Ausbaustufe die Vorortanzeige, das Schalten der Relais und die Temperaturmessung.